19. April 2017
1974 gegründet, konnte der Bunderverband der Kehlkopfoperierten e. V. 2014 sein 40-jähriges Bestehen feiern.
 19. April 2017
2015 feierte der Landesverband der Kehlkopfoperierten in Sachsen sein 25-jähriges Jubiläum.
 19. April 2017
Der Landesverband der Kehlkopfoperierten in Mecklenburg-Vorpommern wurde 1990 gegründet.
 18. April 2017
Neben dem Rauchen und dem Kontakt mit krebserregenden Stoffen kann auch eine Dysplasie zur Entstehung von Kehlkopfkrebs führen.
Stethoskop
Nachsorge und Rehabilitation
Nach der Therapie von Kehlkopfkrebs sollten in regelmäßigen Abständen Untersuchungen zur Nachsorge stattfinden. Auch kann man eine Rehabilitation in Anspruch nehmen.
Kehlkopfkrebs

Nachsorge und Rehabilitation nach Kehlkopfkrebs

Nach der erfolgreichen Therapie von Kehlkopfkrebs sollte der Patient regelmäßig zu Nachsorgeuntersuchungen gehen. Dabei gibt es bei der Nachsorge nach Kehlkopfkrebs verschiedene Regelungen für Patienten mit hohem oder niedrigem Rückfallrisiko:

  • Nachsorge bei Patienten mit geringem Rückfallrisiko:
    Hier sollte während des ersten Jahres nach Abschluss der Therapie alle drei Monate eine Nachsorgeuntersuchung stattfinden. Im zweiten Jahr sollte alle vier bis sechs Monate eine Nachsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Während des dritten bis fünften Jahres gibt es einen halbjährlichen Rhythmus für die Nachsorgeuntersuchungen, danach einen Jahresrhythmus.
  • Nachsorge bei Patienten mit hohem Rückfallrisiko:
    Während des ersten Jahres sollte alle sechs Wochen, im zweiten Jahre alle drei Monate eine Nachsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Vom dritten bis fünften Jahr erfolgen die Untersuchungen zur Nachsorge im halbjährlichen Rhythmus, danach im Jahresrhythmus.

Die Nachsorge nach Kehlkopfkrebs hat den Zweck, einen Rückfall, Metastasen oder Zweitkarzinome rechtzeitig aufzuspüren. Zur Nachsorge kann auch eine Schmerztherapie gehören, wenn der Patient nach der Therapie von Kehlkopfkrebs unter Schmerzen leidet. Darüber hinaus sollte eine körperliche, psychische und soziale Rehabilitation durchgeführt werden. Dabei ist besonders die Stimmrehabilitation bei Menschen, deren Kehlkopf entnommen wurde, wichtig.

Rehabilitation nach Kehlkopfkrebs

Wenn die Therapie von Kehlkopfkrebs erfolgreich verlaufen ist, gilt es, sich wieder im Alltag zurechtzufinden. Dabei gibt es z. B. gezielte Maßnahmen, die die Rückkehr in den Beruf leichter machen sollen. Auch eine Teilnahme am sozialen Leben soll wieder ermöglicht werden. Die Reha soll ferner dabei helfen, sich in der eigenen Wohnung ohne Hilfe versorgen zu können. Welche Maßnahmen der Rehabilitation der Einzelne braucht, hängt von der jeweiligen Situation ab und wird individuell entschieden. In der Reha erhalten Patienten Hilfe zum Gesundwerden und bei der Alltagsbewältigung. Erste Ansprechpartner für eine Rehabilitation nach Kehlkopfkrebs sind die Rentenversicherungen und die Krankenversicherungen. Unterstützung bei der Beantragung erhält man bei den Sozialen Diensten in den Krankenhäusern und ggf. vom behandelnden Arzt.

Medizinische Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation soll den Therapieerfolg nach Kehlkopfkrebs festigen. Medizinische Therapien werden in der Reha begonnen oder fortgesetzt. Sie sollen helfen, die physischen und körperlichen Folgen der Erkrankung und Therapie zu meistern. Physiotherapie und Bewegungstherapie werden in den meisten Fällen angeboten, um die Beweglichkeit und allgemeine Fitness zu bessern. Auch gibt es psychoonkologische Beratungen, die dafür sorgen sollen, dass der Patient besser mit den seelischen Folgen von Kehlkopfkrebs und der Therapie umgehen kann. Oft besteht die Reha aus einem dreiwöchigen stationären Aufenthalt in einer Rehaklinik, dann kann unter Umständen noch eine ambulante Weiterführung der Reha erfolgen. Es gibt aber auch Betroffene, die von Beginn der Rehabilitation an die ambulante Variante bevorzugen, um abends in die heimische Wohnung zurückzukehren. Während dieser Zeit ist man in der Regel weiterhin krankgeschrieben.

Berufliche Rehabilitation

Im Rahmen der beruflichen Rehabilitation nach Kehlkopfkrebs soll speziell Unterstützung nach dem Grundsatz „Reha vor Rente“ angeboten werden. Hierzu gehört unter anderem:

  • Hilfe, um einen neuen Arbeitsplatz zu bekommen oder den bisherigen zu erhalten
  • Ausbildung, Weiterbildung oder Umschulung
  • Gründungszuschüsse für diejenigen, die eine Selbstständigkeit anstreben
  • Leistungen für den Arbeitgeber zur Förderung der Bereitschaft zur Beschäftigung
  • Leistungen für anerkannte Behindertenwerkstätten

Fedor Singer

 19. April 2017
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