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Ratgeber Kehlkopfkrebs

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02. Dezember 2016
Nach einer Operation bei Kehlkopfkrebs müssen Betroffene das Sprechen neu erlernen. Neben elektronischen Sprechhilfen, ist es auch möglich, mithilfe von Luft, die in der Speiseröhre verschluckt wird, Töne zu erzeugen.
  
12. Oktober 2016
1975 gegründet, konnte der Landesverband der Kehlopfoperierten 2015 auf 40 Jahre Engagement für Menschen mit Kehlkopfkrebs zurückblicken. 2016 fand die Feier anlässlich des Jubiläums statt.
  
30. September 2016
1976 wurde der Landesverband Berlin-Brandenburg der Kehlkopflosen gegründet und feiert somit 2016 sein 40-Jähriges Bestehen. Der Verein unterstützt Betroffene nach der Operation und bietet Informationen zum Erlernen einer Ersatzstimme.
  
13. Juni 2016
Bei den diesjährigen Neuwahlen beim Landesverband der Kehlkopfoperierten Freistaat Sachsen ist der langjährige Vorsitzende Frank Mädler nicht wieder angetreten.
  
02. Juni 2016
Durch die Entfernung des Kehlkopfes verlieren Kehlkopfoperierte die Fähigkeit zur Stimm- und Sprachbildung. Luft bekommen Kehlkopfoperierte durch ein sogenanntes Tracheostoma.
  
Diaggnose Kehlkopfkrebs

Bei der Diagnose von Kehlkopfkrebs kommt es zunächst zum einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch mit anschließender Untersuchung von Mundhöhle, Rachen und Hals. Diese erfolgt entweder mittels Abtasten durch den Arzt oder unter Zuhilfenahme eines Mikroskops. Im Laufe der weiteren Diagnose kann es zu einer indirekten Kehlkopfspiegelung kommen, dabei wird der Kehlkopf des Patienten genauer untersucht. Besteht der Verdacht auf Kehlkopfkrebs wird in der Regel eine direkte Kehlkopfspiegelung durchgeführt. Diese erfolgt immer unter Narkose oder Betäubung des Patienten. Dabei kann auffälliges Gewebe entnommen und anschließend mikroskopisch untersucht werden. Weitere Untersuchungsmethoden sind z. B. Röntgen, Computertomografie oder Ultraschalluntersuchungen.

Man unterscheidet vier Arten von Kehlkopfkrebs. Abhängig von der Lage des Tumors handelt es sich um einen supra-, sub-, trans- oder glottischen Tumor. Kehlkopfkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich, die Sterblichkeitsrate ist im Vergleich mit anderen Krebserkrankungen allerdings gering. In der Regel sind Männer häufiger von Kehlkopfkrebs betroffen als Frauen. Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Kehlkopfkrebs ist ein übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum. Die Erkrankung geht mit verschiedenen Symptomen einher, die in der Regel bereits in einem frühen Krankheitsstadium auftreten. Zu den Beschwerden gehören unter anderem Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Stimmveränderungen oder ein trockener Reizhusten.

Die Hauptursachen für die Entstehung von Kehlkopfkrebs sind Rauchen und ein übermäßiger Alkoholkonsum. Der Alkohol und die im Nikotin enthaltenen Giftstoffe können eine Gewebeveränderung des Kehlkopfs bewirken, die zur Entstehung von Kehlkopfkrebs führt. Auch der berufsbedingte Kontakt mit Stoffen wie z. B. Teerstoffen oder Asbest kann die Entstehung von Kehlkopfkrebs fördern. Man unterscheidet verschiedene Arten von Kehlkopfkrebs. Beim Glottiskarzinom bildet sich der Tumor an der Hinterwand des Kehlkopfes oder im Bereich der Stimmlippen. Das supraglottische Karzinom entsteht oberhalb und das subglottische Karzinom unterhalb der Stimmlippen. Beim transglottischen Karzinom ist der gesamte Kehlkopf befallen.