[Begin] Here are the instructions for implementing Google Analytics on our website. For more information, see http://code.google.com/apis/analytics/docs/tracking/asyncTracking.html Copy the following code, then paste it onto every page you want to track immediately before the closing tag. Thank you for your assistance! [End]

Ratgeber Kehlkopfkrebs

Informationen für Betroffene und Angehörige

Diagnose von Kehlkopfkrebs

Besteht aufgrund von Anzeichen wie anhaltender Heiserkeit, Fremdkörpergefühl im Hals oder Räusperzwang der Verdacht auf Kehlkopfkrebs, werden nach einem ausführlichen Vorgespräch, in dem der Facharzt für Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten auf Beschwerden, eventuelle Vorerkrankungen und Risikofaktoren – besonders den Tabak- und Alkoholkonsum – eingeht, verschiedene Untersuchungen durchgeführt.

Die klinische Untersuchung

Zuerst erfolgt die klinische Untersuchung durch den Arzt. Dabei werden Mundhöhle, Rachen (Pharynx) und Hals visuell und tastend oder mittels Mikroskop und speziellen Instrumenten auf Schwellungen und Verhärtungen untersucht. Die Untersuchung findet am wachen Patienten statt. Auch eine Kontrolle der Nase und des hinter der Nasenhöhle liegenden Nasenrachens ist sinnvoll.

Die indirekte Kehlkopfspiegelung

Eine genauere Diagnosestellung ist mittels Kehlkopfspiegelung (Laryngoskopie) möglich: Mittels verschiedener Instrumente kann der Kehlkopf direkt oder indirekt untersucht werden. Die Untersuchung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Frühdiagnostik von Kehlkopfkrebs und sollte bei krebsgefährdeten Patienten ab dem 40. Lebensjahr zweimal jährlich durchgeführt werden. Mithilfe eines gebogenen Planspiegels oder dem sogenannten Lupenlaryngoskop, einem Winkelinstrument, wird der Zustand des Kehlkopfes gespiegelt und kann so vom Arzt begutachtet werden. Ein durch das orale Einführen eventuell entstehender Würgereiz kann durch eine örtliche Betäubung verhindert werden.

Die direkte Kehlkopfspiegelung

Die direkte Kehlkopfspiegelung kann nur unter Narkose oder tieferer Betäubung durchgeführt werden und wird bei erhärtetem Tumorverdacht angewandt: Ein spatelförmiges Instrument oder ein sogenanntes Operationslaryngoskop, das auch mit einem Spatel ausgestattet ist, werden zur direkten Betrachtung des Kehlkopfes benutzt und geben detaillierte Informationen über den Zustand der oberen Luft- und Atemwege. Um den individuellen anatomischen Gegebenheiten des Patienten Rechnung zu tragen, gibt es die Spatel in verschiedenen Größen und Formen. Sitz und Ausdehnung des eventuellen Tumors sowie Art und Beschaffenheit können so beurteilt werden.

Gewebeprobe (Biopsie)

Im Rahmen der Kehlkopfspiegelung kann eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden. Diese wird anschließend mikroskopisch untersucht, um die Diagnose zu sichern (histologische Untersuchung). Wird mittels der Biopsie Kehlkopfkrebs diagnostiziert, werden die Größe und Ausdehnung des Tumors untersucht und eine eventuelle Metastasenbildung kontrolliert.

Weitere Untersuchungen

Wurden Metastasen gefunden, werden im Rahmen des sogenannten Stagings weitere Untersuchungen anberaumt. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztherapie und Ultraschalluntersuchungen von Hals und gegebenenfalls Bauchhöhle geben Aufschluss über das Ausmaß des Tumorbefalls. In Kombination mit einer Feinnadelpunktion zur Gewebeprobe-Entnahme ist die Ultraschalluntersuchung eine sehr genaue Diagnosemöglichkeit für die eventuelle Streuung des Krebses in die Halslymphknoten. Auch nicht tastbare Metastasen können auf diese Weise entdeckt werden.

Zweittumore abklären

Bei Kehlkopfkarzinomen können Zweittumoren in der Lunge oder Speiseröhre vorliegen. Diese können mittels weiterer Spiegelungen und Röntgenuntersuchungen abgeklärt werden.

Barbara Kliem

arthritis-aktuell.com bookmarken

Weitere Artikel im Bereich Diagnose:

Diagnose von Kehlkopfkrebs

Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die diagnostischen Verfahren, die bei Kehlkopfkrebs angewendet werden.

Impressum | Haftungsausschluss

Kehlkopf Krebs-News von Curado.de

  • Kehlkopfkrebs vorbeugen und behandeln 01.11.2011
    Jährlich erkranken etwa 3000 Menschen in Deutschland neu an Kehlkopfkrebs. Rauchen und Alkohol sind Hauptrisikofaktoren für diese und weitere Krebserkrankungen im Mund-Rachenraum, am Kehlkopf und in der Speiseröhre.
  • Duschen erlaubt 31.07.2011
    Wer sich nach einer Operation wieder wie vorher duschen möchte, darf das heute in aller Regel spätestens am dritten Tag danach. Das erklärt Dr. Wolfgang Blank, Allgemeinarzt aus Kirchberg und Lehrbeauftragter für Allgemeinmedizin an der Technischen Universität München, im Patientenmagazin "HausArzt".
  • Empfehlung nur auf Nachfrage 23.07.2011
    Zu welchem Arzt gehe ich mit der Überweisung, in welche Apotheke mit einem Rezept? Der Arzt, der beides ausstellt, darf in der Regel konkrete Ratschläge nicht geben. Ihm ist es nicht erlaubt, "ohne hinreichenden Grund an bestimmte Apotheken, Geschäfte oder Anbieter von gesundheitlichen Leistungen zu verweisen", zitiert die "Apotheken Umschau" die Berufsordnung.
  • 20. April 2011: Vortragsreihe Info-Treff „Tumore im Kopf- und Halsbereich – Diagnostik, Therapie und Nachsorge“ 19.04.2011
    Im Rahmen unseres Jahresprogramms „Wissen, wo es lang geht“ für Krebserkrankte und deren Angehörige sowie die interessierte Bevölkerung findet am Mittwoch, den 20. April 2011, um 18 Uhr ein Info-Treff zum Thema „Tumore im Kopf- und Halsbereich – Diagnostik, Therapie und Nachsorge“ im Lesecafé „ONKO-logisch“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23 (Haus 3, Mitteleingang, auf dem Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland) in 06114 Halle (Saale) statt.
  • Bei anhaltender Heiserkeit unbedingt zum Arzt 17.01.2011
    Heiserkeit, die länger als drei Wochen anhält, kann schlimmstenfalls ein Anzeichen für einen bösartigen Tumor des Kehlkopfes sein. "Ständige Heiserkeit oder anhaltende Stimmveränderung, Reizhusten und ein Fremdkörpergefühl können auf Kehlkopfkrebs im Frühstadium hinweisen - vor allem, wenn keine Erkältung vorliegt und die Stimme nicht überbelastet wurde",