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Ratgeber Kehlkopfkrebs

Informationen für Betroffene und Angehörige

Diagnose von Kehlkopfkrebs

Besteht aufgrund von Anzeichen wie anhaltender Heiserkeit, Fremdkörpergefühl im Hals oder Räusperzwang der Verdacht auf Kehlkopfkrebs, werden nach einem ausführlichen Vorgespräch, in dem der Facharzt für Hals-Nasen- und Ohrenkrankheiten auf Beschwerden, eventuelle Vorerkrankungen und Risikofaktoren – besonders den Tabak- und Alkoholkonsum – eingeht, verschiedene Untersuchungen durchgeführt.

Die klinische Untersuchung

Zuerst erfolgt die klinische Untersuchung durch den Arzt. Dabei werden Mundhöhle, Rachen (Pharynx) und Hals visuell und tastend oder mittels Mikroskop und speziellen Instrumenten auf Schwellungen und Verhärtungen untersucht. Die Untersuchung findet am wachen Patienten statt. Auch eine Kontrolle der Nase und des hinter der Nasenhöhle liegenden Nasenrachens ist sinnvoll.

Die indirekte Kehlkopfspiegelung

Eine genauere Diagnosestellung ist mittels Kehlkopfspiegelung (Laryngoskopie) möglich: Mittels verschiedener Instrumente kann der Kehlkopf direkt oder indirekt untersucht werden. Die Untersuchung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Frühdiagnostik von Kehlkopfkrebs und sollte bei krebsgefährdeten Patienten ab dem 40. Lebensjahr zweimal jährlich durchgeführt werden. Mithilfe eines gebogenen Planspiegels oder dem sogenannten Lupenlaryngoskop, einem Winkelinstrument, wird der Zustand des Kehlkopfes gespiegelt und kann so vom Arzt begutachtet werden. Ein durch das orale Einführen eventuell entstehender Würgereiz kann durch eine örtliche Betäubung verhindert werden.

Die direkte Kehlkopfspiegelung

Die direkte Kehlkopfspiegelung kann nur unter Narkose oder tieferer Betäubung durchgeführt werden und wird bei erhärtetem Tumorverdacht angewandt: Ein spatelförmiges Instrument oder ein sogenanntes Operationslaryngoskop, das auch mit einem Spatel ausgestattet ist, werden zur direkten Betrachtung des Kehlkopfes benutzt und geben detaillierte Informationen über den Zustand der oberen Luft- und Atemwege. Um den individuellen anatomischen Gegebenheiten des Patienten Rechnung zu tragen, gibt es die Spatel in verschiedenen Größen und Formen. Sitz und Ausdehnung des eventuellen Tumors sowie Art und Beschaffenheit können so beurteilt werden.

Gewebeprobe (Biopsie)

Im Rahmen der Kehlkopfspiegelung kann eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden. Diese wird anschließend mikroskopisch untersucht, um die Diagnose zu sichern (histologische Untersuchung). Wird mittels der Biopsie Kehlkopfkrebs diagnostiziert, werden die Größe und Ausdehnung des Tumors untersucht und eine eventuelle Metastasenbildung kontrolliert.

Weitere Untersuchungen

Wurden Metastasen gefunden, werden im Rahmen des sogenannten Stagings weitere Untersuchungen anberaumt. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanztherapie und Ultraschalluntersuchungen von Hals und gegebenenfalls Bauchhöhle geben Aufschluss über das Ausmaß des Tumorbefalls. In Kombination mit einer Feinnadelpunktion zur Gewebeprobe-Entnahme ist die Ultraschalluntersuchung eine sehr genaue Diagnosemöglichkeit für die eventuelle Streuung des Krebses in die Halslymphknoten. Auch nicht tastbare Metastasen können auf diese Weise entdeckt werden.

Zweittumore abklären

Bei Kehlkopfkarzinomen können Zweittumoren in der Lunge oder Speiseröhre vorliegen. Diese können mittels weiterer Spiegelungen und Röntgenuntersuchungen abgeklärt werden.

Barbara Kliem

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Kehlkopfkrebs-News von Curado.de

  • Neues in der Therapie von Kehlkopfkrebs 21.01.2015
    Wenn ein Tumor den Kehlkopf beschädigt und er entfernt werden muss, hat das für den Patienten weitreichende Folgen. Ein neuer Therapieansatz für Kehlkopfkrebs erhöht die Chance auf den Erhalt des Kehlkopfes und die Überlebensrate der Patienten.
  • Wenn eine Operation unvermeidbar ist – Rehabilitation bei Kehlkopfkrebs 06.01.2015
    Wenn bei Menschen mit Kehlkopfkrebs der Kehlkopf entfernt werden muss, ist der Betroffene nicht mehr in der Lage, zu sprechen. Wie die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ausführt, werden bei der Operation die oberen Luft- und Speisewege getrennt. Die Luftröhre verliert so ihre Anbindung zur Nase.
  • Diagnose von Kehlkopfkrebs 18.12.2014
    Kehlkopfkrebs entsteht in den meisten Fällen im Bereich der Stimmbänder. Erste Anzeichen sind häufig Heiserkeit sowie eine Veränderung der Stimme. Ferner können ein ständiger Räusperzwang und ein Fremdkörpergefühl Anzeichen für ein Larynxkarzinom sein.
  • Entstehung von Kehlkopfkrebs 18.12.2014
    Krebs ist eine bösartige (maligne) Neubildung, welche aus veränderten Zellverbänden besteht. Die Veränderungen betreffen das Erbgut der Zellen. Krebszellen teilen sich schneller als gesunde Zellen und beachten die Grenzen des jeweiligen Organs nicht mehr. Benachbarte Gewebe und Organe werden angegriffen und gesundes Gewebe zerstört.
  • Therapie von Kehlkopfkrebs 18.12.2014
    Die Behandlung eines Larynxkarzinoms ist von vielfältigen Faktoren wie der Lage und Größe des Tumors und dessen Stadium abhängig. Im Vorfeld der Therapie ist abzuklären, ob bereits Metastasen ausgebildet worden sind und wo sich diese befinden (Halslymphknoten- und anderen Metastasen).